Wirtschaft
Freitag, 16. Dezember 2011
Im Mittleren Osten stehen die Emirate derzeit an der Spitze einer höchst dynamischen Bewegung in Kunst und Kultur. Junge Künstler nutzen die Palette kreativer Medien, "Artist in Residence" - Projektenehmen zu, Auktionen internationaler Auktionshäuser, Galerien und Stiftungen wachsen wie Pilze aus dem Boden, für Kuratoren eröffnen sich neue Betätigungsfelder,Kunstsammler und Sponsorenouten sich, Kunstmessen und Biennalen werden professioneller, und seit 2010 sind die Emirate mit einem eigenen Pavillon auf der Biennale in Venedig vertreten. Diesalles passt in die Strategie der Regierung,die im Rahmen von Institutionen und Ministerien selbst aktiv ist; vor allem sind da die Kulturbehörden in Abu Dhabi und Dubai zu nennen, mehr...
Donnerstag, 21. Juli 2011
Es war ein Dreifachjubiläum, dass Kuwait am 26. Februar dieses Jahres feiern konnte, nämlich den 50. Jahrestag der Unabhängigkeit, den 20. Jahrestag der Befreiung von der irakischen Invasion und den 5. Jahrestag der Regierungsübernahme S. H., Scheich Sabah Al Ahmed al Jaber al Sabah.
Am 25. Februar 1950 übernahm Scheich Abdullah Al Salem Al Sabah die Regentschaft in Kuwait, das am 19. Juni desselben Jahres von Großbritannien mehr...
Donnerstag, 21. Juli 2011
Wenn das kuwaitische Wirtschaftsleben so gut entwickelt wäre wie die bilateralen wirtschaftlichen Beziehungen mit Deutschland, könnte man dem am Persischen Golf liegenden Scheichtum ein hervorragendes Prädikat geben. Der im Vergleich zu seinen Nachbarn Irak und Saudi-Arabien geradezu winzige mehr...
Dienstag, 25. Januar 2011
Die Flensburger Förde Reederei Seetouristik (FRS) zählt zu den Unternehmen, die das Zusammenwachsen Europas als Chance genutzt und neue Aktivitäten auch außerhalb Deutschlands entwickelt hat.
Von einer regionalen Passagierschiffsreederei hat sich die FRS zur international tätigen Unternehmensgruppe mit rund 30 Schiffen und rund 1000 Beschäftigten entwickelt, die 2009 5,4 Mio. Passagiere und 1,3 Mio. Fahrzeuge beförderte. mehr...
Dienstag, 25. Januar 2011
Mit Grenzen zum Jemen, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Königreich Saudi-Arabien liegt das Sultanat Oman geostrategisch günstig am Indischen Ozean und hat via Straße von Hormus einen Zugang
zum Arabischen Golf. Absehbar prosperiert das vorderasiatische Land mit seinen rund 3,5 Millionen Einwohnern, davon etwa ein Drittel Ausländer, doch das heute begrenzt erscheinende wirtschaftliche Risiko könnte empfindlich steigen, wenn es nicht gelingen sollte, innerhalb einer einzigen Generation die gesamte Volkswirtschaft grundlegend umzustellen; denn die vom Ölmulti Shell und anderen Unternehmen ausgebeuteten mehr...
Mittwoch, 17. November 2010
Nach dem 2009 erschienenen Country Commercial Guide for U.S. Companies "Doing Business in Iraq" "ist der Irak wahrscheinlich einer der am schnellsten wachsenden und lukrativsten mittelgroßen Märkte der Welt, wenn man seine vorhandenen Möglichkeiten und Potentiale berücksichtigt".
Bekanntermaßen hatten US-amerikanische Stellen in der jüngeren Vergangenheit wenig Glück bei der Einschätzung der politischen und wirtschaftlichen Lage im Irak; deshalb ist die Frage sicherlich berechtigt mehr...
Mittwoch, 17. November 2010
In der Zeit der Abbassiden-Dynastie zwischen dem 8. und 13. Jahrhundert war Bagdad das Zentrum der Zivilisation. Nicht nur rühmte es sich einer entwickelten Infrastruktur, beispielsweise in der Wasserwirtschaft, wodurch eine prosperierende Landwirtschaft erblühte, es war auch das Handelszentrum zwischen Europa, Indien und China. Die Architektur blendete Besucher aus der gesamten Region. Musiker und Dichter zierten den Hof Harun al-Rashids (786 bis 809) und seiner Nachfolger und verbreiteten ihre künstlerischen Leistungen in der gesamten arabischen Welt bis hin nach Andalusien. Bagdads Bildungseinrichtungen, wie die Nizamiya (gegründet 1065) und die berühmte Mustansiriya aus dem 13. Jahrhundert mehr...
Donnerstag, 1. Juli 2010
"Wegen der anhaltenden globalen Krise sucht das internationale Kapital nach alternativen Märkten, um die Gewinne einzustreichen, an die man vor der Krise gewohnt war", ist die Meinung von saudischen Experten auf dem ersten Outlook Saudi Arabia Summit (10. bis 12. April 2010 in Riyadh in Partnerschaft mit Saudi Arabian General Investment Authority SAGIA). Dort wurde für die nächsten 12 Monate ein Wachstum an ausländischen Direktinvestitionen von 20 Prozent vorausgesagt. Tatsache ist, dass das Königreich in den letzten vier Jahren beim Geschäftsindex der Weltbank von Platz 67 auf Platz 13 vorgerückt ist. Laut SAGIA ist Saudi-Arabien der größte Empfänger ausländischer Direktinvestitionen im Mittleren Osten und kann sich über eine erfreuliche Wirtschaftsstabilität und Wachstum auf zahlreichen Gebieten freuen. Neuesten Statistiken zufolge sind 40 Prozent der Bevölkerung unter 14 Jahre alt. mehr...